Fr. 20.10. Grundlagen einer Internationalen Kommunalwirtschaft

Der Infoladen setzt frühere Gespräche über zeitgemäße linke Strategien fort und lädt zu einer Diksussionsveranstaltung mit Wolfram Pfreundschuh, der zusammen mit uns über die Grundlagen einer Internationalen Kommunalwirtschaft sprechen wird.

„Internationale Kommunalwirtschaft ist zunächst nur die Vorstellung eines weltweiten Netzwerks von Kommunen und Regionen, die ohne nationale Hierarchien über die Staaten unmittelbare wirtschaftliche Verhältnisse eingehen, einander ergänzen und Synergien bilden, ohne ihre Autonomie aufgeben zu müssen. Nicht Marktwirtschaft und Geld als Wertträger soll darin als gesellschaftliche Macht und Vermittlung die Wirtschaft politisch bestimmen, sondern ein politisches Verhältnis der wirtschaftenden Menschen, die ihre Gesellschaft über die Befriedigung und Entwicklung ihrer Bedürfnisse bestimmen und ihre Arbeit entsprechend ausgestalten.“

Eine Diskussionsveranstaltung mit Wolfram Pfreundschuh. Beginn: 20:00 Uhr.

09.06. & 16.06. zu

Die nächsten beiden Freitage, also den 09.06. und den 16.06. ist der Infoladen geschlossen.

Sa. 20.05. Infokafe: Fanzine-Abend

Wir wollen an diesem Abend gemeinsam mit euch versuchen ein Fanzine selbst zu machen. Ein paar Materialien wie Schere, Kleber, Papier und Stifte haben wir dabei. Wenn ihr Lust habt bringt eure Lieblingsschnipsel, Poesie-Zeilen und Grafiken mit, oder fertigt sie direkt an unserem Layout-Tisch. Wenn es technisch geht, werden wir am Ende des Abends ein paar Ausgaben herausbringen können. Los geht’s ab 19:00 Uhr. Es gibt Getränke am Tresen und vom Teller heute nur Platten, also kein Essen.

Fr. 12.05. Die Rolle der radikalen Linken in der lokalen Basisarbeit

Wir treffen uns ab 20:00 Uhr im Infoladen, um gemeinsam die Rolle der radikalen Linken in der Selbstorganisierung der Basis zu diskutieren. Nach einem kurzen Bericht vom Delegiertentreffen im Rahmen des selbermachen Kongresses in Berlin, auf dem sich Gruppen, die Basisarbeit als strategische Notwendigkeit für eine Gesellschaftsveränderung betrachten, kennen gelernt und ausgetauscht haben, sollen Fragen, Ideen und mögliche Perspektiven besprochen werden. Als Diskussionsgrundlage bieten sich folgende Fragen an:

- Welche Rolle spielt die radikale Linke in der Selbstorganisierung der Basis?
- Was ist das Verhältnis der lokalen Basisarbeit zur überregionalen Organisierung linksradikaler Gruppen?
- Was ist die Funktion einer überregionalen Verbindung der verschiedenen lokalen Praxen und Ansätze? Wie kann diese aussehen?

Fr. 05.05. 18:00 Uhr Diskussionsrunde zum „Manifest der Jugend“ Teil 2

„Ohne Bewusstsein kann es keine freiheitliche und unabhängige Jugend geben.“

Mit dem „Manifest der Jugend“ macht die Befreiungsbewegung einen Vorschlag, wie eine neue revolutionären Jugendbewegung aufgebaut werden kann. Lasst es uns am Fr. 05.05. 18:00 Uhr zusammen mit euren Freund*innen diskutieren. Eine Zusammenfassung ist vorbereitet – ihr müsst also nicht unbedingt alles schon gelesen haben. Auch könnt ihr dazukommen, wenn ihr davor noch nicht da wart. Letztes mal wurde Kapitel 1 diskutiert. Diesmal ist Kapitel 2 dran. Das Buch gibt´s in deutscher und türkischer Fassung. Wem´s zu teuer ist, kann auch vor Ort kopieren. (Ein türkisch-sprachiges Buch haben wir aber noch nicht da!)

deutsche Fassung: ISBN: 978-3-945326-44-2 bestellbar hier

Do. 27.04. Stop-Deportation-Workshop: Sand ins Getriebe der Abschiebemaschinerie!

Kommt am Donnerstag , 27. April 2017 um 19 Uhr in den Infoladen (Thalkirchner Str. 104). Das Treffen soll ein Versuch sein, Stop-Deportation-Strukturen in München zu starten und gemeinsam aktiv zu werden gegen das rassistische Grenzregime.

Tagtäglich kämpfen Menschen gegen ihre Abschiebungen. Der deutsche Staat reißt Menschen aus ihren Leben und Freundeskreisen und bringt sie gewaltsam in europäische Länder oder in ihre Herkunftsländer zurück, wo sie schwierigen und lebensbedrohlichen Situationen ausgesetzt sind. Die Angst vor Abschiebung zerstört die körperliche und psychische Gesundheit von Menschen und treibt sie bis in den Suizid. Was auf der persönlichen Ebene ein Drama ist, ist auf der politischen Ebene eine Fortführung von rassistisch-kolonialen Praktiken.

Durch das Asyl- und Aufenthaltsrecht, macht der Staat Abschiebungen zu individuellen und privaten Problem von Menschen ohne Staatsbürger*innenschaft. Unzählige Briefe in unverständlichem Bürokratendeutsch erschweren den Prozess um Aufenthaltstitel. Dem müssen wir uns entgegenstellen – der Kampf gegen Abschiebungen ist ein Kampf, der uns alle betrifft und der kollektiv geführt werden muss.

Oft gibt es noch viele Möglichkeiten, um Abschiebung zu verhindern. Dazu sind viele Schritte nötig, wie Briefe übersetzen, Leute zu Behörden begleiten oder einfach nur einen Schlafplatz für Menschen organisieren, die in ihrem Lager nicht mehr sicher sind. Meistens sind es kleine Dinge, die getan werden müssen um etwas zu ändern. Wir sehen diese Aufgaben als praktische Solidarität und politische Arbeit gegen das rassistische Grenzregime. Denn jede verhinderte Abschiebung ist ein Riss in den Mauern der Festung Europa und ein wenig Sand im Getriebe der Abschiebemaschinerie!

Mi. 12.04. 18:00 Uhr Diskussionsrunde zum „Manifest der Jugend“

„Ohne Bewusstsein kann es keine freiheitliche und unabhängige Jugend geben.“

Mit dem „Manifest der Jugend“ macht die Befreiungsbewegung einen Vorschlag, wie eine neue revolutionären Jugendbewegung aufgebaut werden kann. Lasst ihn uns diskutieren. Eine Zusammenfassung haben wir vorbereitet und die Texte drucken wir. Nehmt eure Freund*innen mit!

Mehr Infos:

Jugendliche sind heute weltweit dem Elend des Kapitalismus und seiner Kriege und Krisen ausgesetzt. Sie werden in Bildungseinrichtungen zugerichtet und auf den Markt geworfen, zu Konkurrent*innen gemacht und an den Fronten verheizt. In der Jugend aber steckt auch das größte Potenzial, das Bestehende umzuwerfen. Die Menschheitsgeschichte zeigt uns, dass alle sozialrevolutionären Bewegungen von der Jugend angestoßen wurde, die gegen die herrschenden Systeme aufbegehrt haben, weil sie ihre Zukunft in die eigenen Hände nehmen wollten.

Wir brauchen uns nichts vormachen: In der Bundesrepublik hängt die Jugend eher hinter den Konsolen, als auf den Barrikaden zu stehen und Alternativen zum kapitalistischen Wahnsinn aufzubauen. Doch angesichts der globalen Krisen, die früher oder später auch die BRD wieder stärker treffen werden, ist das nur eine Momentaufnahme. Es wäre deshalb verrückt, weiter abzuwarten und sich als Jugend nicht gegen die Katastrophe des Bestehenden zu organisieren. Aber wie tun?

Mit dem „Manifest der Jugend“ legt die Befreiungsbewegung Kurdistans nicht weniger als eine Handlungsanleitung für den Aufbau jugendlicher Gegenstrukturen vor. Einführend beschreibt das Buch die Geschichte der Jugend und ihre Beteiligung an gesellschaftlichen Kämpfen. In diesem Kontext werden die verschiedenen Organisierungsformen und Kämpfe der kurdischen Jugendbewegung sowie das Konzept des demokratischen Jugendkonföderalismus für den Aufbau einer demokratischen, ökologischen und auf der Befreiung der Frau* erklärt.

Fr. 07.04. Das politische Brettspiel: Stalinallee

In unserer Reihe „Das politische Brettspiel“ widmen wir uns diesmal: Stalinallee. Mitspielende sind herzlich willkommen. Wir beginnen pünktlich 20:00 Uhr. Die Stalinallee oder auch Karl Marx Alle bzw. Frankfurter Alle in Berlin war nicht nur Ort der Streiks gegen die allgemeine Erhöhung der Arbeitsnormen beginnend am 16. Juni 1953 sondern auch Schauplatz von Barrikadenkämpfen in der Novemberrevolution und der Märzrevolution von 1848.

Fr. 31.03. Diskussion: Das Für und Wider einer akademischen Karriere für radikale Linke

Das Für und Wider einer akademischen Karriere für radikale Linke lautet das Thema an diesem Abend, zudem wir euch einladen wollen. Als Grundlage der Diskussion soll der jüngst im Lower Class Magazine erschienene Artikel mit der Forderung „Wir brauchen eine Diskussion über die Karriereplanung der linken Studis“ dienen. Beginn ist pünktlich um 20:00 Uhr. Danach steigen wir um zur Trambahn Soli Party, zu der ihr ein bedruckbares T-Shirt nicht vergessen solltet.

Fr. 17.02. 15 Jahre Siko – eine Videorückschau

Wir schauen mal wieder in unser Videokassettenarchiv und zeigen anlässlich der Sicherheitskonferenz alte Aufnahmen, die im Zusammenhang der verbotenen Großdemonstration im Jahre 2002 entstanden sind. Vielleicht wart ihr selbst vor 15 Jahren da oder interessiert euch für die Ereignisse von damals. Kommt vorbei zum gemeinsam Erinnern und zur Suche nach Verlorenem, Bestehenden oder Brüchigem. Wir beginnen 20:00 Uhr.